Faha

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Geschichte

Faha

Faha erscheint 768 als „Faho in paga bedinse“ in der Schenkungsurkunde des Bischofs von Metz. Im 13. Jahrhundert lebten hier die Ritter von Vah. Der Ort gehörte viele Jahrhunderte zu Kurtrier und wurde 1856 Pfarrort.

Faha ist eine intakte Siedlung, die ihren bäuerlichen Charakter bis auf den heutigen Tag beibehalten hat. In Faha sind viele alte Wegekreuze erhalten geblieben, die nach mühevoller Renovierung wieder an ihren angestammten Plätzen stehen.

Haselmühle und Unterste Stegmühle, Bauwerke aus der Zeit als die Wasserkraft der Leuk noch vielen Mühlenbetrieben diente, sind weitere Sehenswürdigkeiten im Leukbachtal. Die beste Aussicht auf den Ort hat man vom Plateau des Altenberges.

Faha

Einwohner
Fläche: 8,06 km2
Lage über N.N.: 261 – 406 m

Ortsvorsteher:
Norbert Anton (CDU)
Bischof-Wehr-Str. 1
Tel. 06865/387

Ausstattung

  • Bürgerhaus
  • Feuerwehrgerätehaus
  • Hartplatz
  • Spielplatz
  • 9 Vereine

Sehenswürdigkeiten

  • Leukbach
  • Leukbachtal mit ehemaligen Mühlenbetrieben
    Faha_Haselmuehle

    Haselmühle

 

 

Größere Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

Anfahrt

 

aus Richtung Saarbrücken
Autobahn A 8, Abfahrt Orscholz/Wehingen/Wellingen, rechts ab L 170 Richtung Orscholz/Wehingen, Ortsausgang Tünsdorf rechts ab L 178 nach Orscholz, Kreuzung Ortsmitte Orscholz, links ab L 177 Richtung Oberleuken, vor Oberleuken rechts ab Gemeindestraße über Kesslingen nach Faha.

aus Richtung Trier
B 51 Richtung Saarburg, B 407 Richtung Münzingen, hinter Münzingen links ab Gemeindestraße nach Faha.

aus Richtung Luxemburg
Grenzübergang Remich, E 29 (B 406) Richtung Sinz, an der Kreuzung E 29/B 407, links ab B 407 Richtung Saarburg, vor Münzingen rechts ab Gemeindestraße nach Faha.

aus Richtung Frankreich
Grenzübergang Apach, B 407 über Perl, Borg, Kreuzung E 29/B 407 Richtung Saarburg, vor Münzingen rechts ab Gemeindestraße nach Faha.

Allgemeines

Kläranlage Faha

Faha_KläranlageIm Oktober 2007 wurde vom Entsorgungsverband Saar (EVS) die Pflanzenkläranlage im Ortsteil Faha offiziell in Betrieb genommen. Der Aufbau und die Betriebsweise der Kläranlage in Faha ist das Ergebnis umfangreicher Forschungsreihen des EVS. Die Anlage besteht aus einer Kombination von belüftetem Vorteich, zwei Pflanzenbeeten und einem Ausgleichsbodenfilter.

Parallel zum Bau der Pflanzenkläranlage hat der Entsorgungsverband Saar auch das gesamte dazugehörige Hauptsammlernetz mit Staukanal und Pumpwerk errichtet. In die Abwasseranlage Faha investierte der EVS 1,74 Millionen Euro. Davon entfallen 640.000 Euro auf die Kläranlage und 1,1 Millionen Euro auf das Hauptsammlernetz.

Weitere Informationen zur Pflanzenkläranlage in Faha können der vom EVS herausgegebenen Broschüre entnommen werden.

Bedeutende archäologische Funde

Während der Bauarbeiten für die neue Kläranlage wurden auf dem Gelände bedeutende Zeugnisse aus der späten Bronzezeit (um 1000 v. Chr.) entdeckt und durch Archäologen des Landesdenkmalamtes sichergestellt. Es handelt sich insbesondere um Gräber; hinzukommen etliche Gruben und Pfostenlöcher, die als Reste eines Dorfes anzusehen sind. Es gibt Hinweise, dass der Bestattungsplatz noch über die späte Bronzezeit hinaus benutzt wurde. In der Zeit um 500 v. Chr. wurden in dem Gelände Grabhügel aufgeschüttet, die von Steinsetzungen eingefasst waren. Darunter wurden die Toten unverbrannt bestattet. Da die Zahl der bisher in der Region systematisch untersuchten Fundstellen der späten Bronzezeit recht klein ist, geben die Ausgrabungsergebnisse von Faha interessante Erkenntnisse über die Vorgeschichte des Saar-Mosel-Raumes.

Fremdwasserentflechtungsmaßnahmen

Ziel der Fremdwasserentflechtung im Ortsteil Faha war das Oberflächen-, Quell- und Drainagewasser, das bisher im Mischwasserkanal mit abgeleitet wurde, mittels separaten Leitungen zum Gliederbach zu führen und damit die neue Kläranlage zu entlasten bzw. deren Funktion erst zu ermöglichen. Im Zuge der Bauarbeiten zur Abwasseranlage in Faha durch den EVS wurden seitens der Gemeinde Mettlach Entflechtungsmaßnahmen im Bereich der Straße Zur Niederhaardt (westlich des Gliederbachs) durchgeführt. Darüber hinaus wurde der „Norbert-Anton-Brunnen“ vom Mischwasserkanal getrennt. Die Kosten für diese beiden Maßnahmen, die vom Land im Rahmen der „Aktion Wasserzeichen“ bis 65 % der Kosten bezuschusst wurden, beliefen sich auf insgesamt 117.000 €.