Die derzeit laufende Umbaumaßnahme am Knotenpunkt der L 177/L 178 in Orscholz führt aufgrund der notwendigen Verkehrsführung weiterhin zu spürbaren Beeinträchtigungen im Ort. Insbesondere in der Bergstraße, im Schmiedewäldchen, in der Gartenfeldstraße, der Diedenhofener Straße und der Brunnenstraße ist derzeit ein erhöhtes Verkehrsaufkommen festzustellen.

Die Gemeinde Mettlach hat großes Verständnis dafür, dass der zusätzliche Verkehr für die Anwohnerinnen und Anwohner mit Belastungen verbunden ist. Gerade in den betroffenen Wohnstraßen können ein höheres Verkehrsaufkommen, zusätzliche Geräuschbelastungen und teilweise auch längere Fahrzeiten im Alltag als sehr störend empfunden werden.

Wir können den Unmut der Anwohnerinnen und Anwohner gut nachvollziehen. Die aktuelle Situation ist jedoch maßgeblich durch die laufende Baumaßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen auf den eigentlichen Hauptverkehrsachsen bedingt. Ich möchte deshalb um Verständnis und vor allem noch um etwas Geduld bis zum Abschluss der Arbeiten bitten“, erklärt Bürgermeister Daniel Kiefer.

Gleichzeitig richtet die Gemeinde einen ausdrücklichen Appell an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: Bitte nutzen Sie die ausgewiesenen Hauptverkehrs- und Umleitungsstrecken und weichen Sie, soweit dies vermeidbar ist, nicht auf die Wohnstraßen aus. Gerade Straßen wie die Bergstraße, das Schmiedewäldchen, die Gartenfeldstraße, die Diedenhofener Straße und die Brunnenstraße sind für ein dauerhaft erhöhtes Verkehrsaufkommen nicht ausgelegt.

Jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Wer nicht zwingend durch die betroffenen Wohnstraßen fahren muss, sollte diese während der Bauphase auch nicht als Abkürzung oder Ausweichroute nutzen“, appelliert Bürgermeister Kiefer.

Die Gemeinde wird die Verkehrssituation in den betroffenen Bereichen zudem weiterhin beobachten und im Rahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung verstärkt kontrollieren. Dabei soll insbesondere auf die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeiten und ein verkehrsgerechtes Verhalten in den Wohnstraßen geachtet werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei auch den Bereichen, die zugleich als Schul- oder Fußwege genutzt werden.

Die Umbaumaßnahme des Landesbetriebs für Straßenbau dient gerade dazu, die Verkehrssituation am Knotenpunkt dauerhaft zu verbessern. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Erneuerung der Lichtsignalanlage. Künftig soll eine intelligente, verkehrsabhängige Ampelsteuerung dafür sorgen, dass die unterschiedlichen Verkehrsströme bedarfsgerechter abgewickelt, Rückstaus reduziert und zugleich die Verkehrssicherheit – insbesondere für Fußgänger sowie Schülerinnen und Schüler – verbessert wird.

Nach Abschluss der Gesamtmaßnahme erwartet die Gemeinde daher auch eine deutliche Entlastung der derzeit besonders vom Ausweichverkehr betroffenen Straßen.

Das Ziel der Maßnahme ist ausdrücklich, den Verkehr künftig wieder möglichst auf den dafür vorgesehenen Hauptverkehrsstraßen zu führen. Durch die neue intelligente Ampelschaltung sollen die heute noch notwendigen beziehungsweise von Verkehrsteilnehmern gewählten Umfahrungen nach Fertigstellung weitgehend entbehrlich werden“, so Bürgermeister Kiefer weiter.

Bis dahin bittet die Gemeinde alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um besondere Rücksichtnahme, die konsequente Einhaltung der geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen und darum, unnötigen Ausweichverkehr durch die Wohngebiete zu vermeiden.

Den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern dankt die Gemeinde ausdrücklich für ihr Verständnis und ihre Geduld während der verbleibenden Bauzeit.