Umwelt-, Radverkehr und Klimaschutz

Die Gemeinde Mettlach setzt sich aktiv für den Klimaschutz und die Erreichung der bundesweiten Klimaziele ein. Bereits in den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte und Initiativen umgesetzt, die einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt haben.

Im Einklang mit dem Saarländischen Klimaschutzgesetz (SKSG) von 2023, das eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 % im Vergleich zu den Gesamtemissionen im Jahr 1990 bis 2030 und die Erreichung der Netto-THG-Neutralität bis 2045 vorsieht, leistet auch unsere Gemeinde einen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien, zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur nachhaltigen Mobilität.

Ansprechpartner:

Klimaschutzmanagerin
Joana Johlitz
Tel.:+49(0)6864 83 – 11
bauamt@mettlach.de

Klimaschutz

Präsentationen und weiterführende Informationen

Überblick

Mit der Einführung des überarbeiteten Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), die jeweils am 1. Januar 2024 in Kraft traten, stehen deutsche Gemeinden und Städte vor der Herausforderung, bis 2045 ihr Wärmesystem zu dekarbonisieren. Alle deutschen Gemeinden sind dazu verpflichtet, bis spätestens 2028 eine kommunale Wärmeplanung (kWP) zu erstellen. Die kWP dient als strategisches Instrument, das den Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Energieversorgern Aufschluss über die zukünftige Wärmeversorgung gibt. Dazu erfolgt die Erstellung eines Wärmeplans, der die strategische Entwicklung anhand einer Roadmap inklusive Maßnahmen zum Erreichen der Klimaneutralität im Wärmesektor umfasst. Das Saarland unterstützt seine Städte und Gemeinden bei der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung finanziell durch sogenannte Konnexitätszahlungen durch das Wärmeplanungsumsetzungsgesetz (WPUG).

Im Mai 2025 startete die kommunale Wärmeplanung für die Gemeinde Mettlach. Nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren erhielt das Unternehmen EWR Climate Connection den Zuschlag und setzte die Planung federführend um.

Die Wärmewende ist ein zentraler Schritt, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und unsere Energieversorgung zukunftssicher zu gestalten. In der Gemeinde Mettlach möchten wir zusammen mit Ihnen die Weichen für eine klimafreundliche und nachhaltige Wärmeversorgung stellen.

Phasen der kommunalen Wärmeplanung – eigene Darstellung

Phasen der kommunalen Wärmeplanung – eigene Darstellung

Die kommunale Wärmeplanung für die Gemeinde Mettlach wurde im Mai 2026 fertiggestellt. An der Erstellung waren die Gemeinde, die EWR Climate Connection GmbH und die Hansa Luftbild Mobile Mapping GmbH beteiligt.

Bürgerinnen und Bürgern, unseren Unternehmen und Energieversorgern soll der Wärmeplan als Orientierung dienen.

In einem partizipativen Prozess wurden zentrale lokale Akteure wie Unternehmen, Industrie, Energieversorger sowie das Schornsteinfegerhandwerk eingebunden, um fundierte Daten, praktische Perspektiven und bestehende Infrastrukturen zu berücksichtigen. In enger Abstimmung mit den politischen Vertretern wurden die Ergebnisse fortlaufend diskutiert und strategisch eingeordnet, sodass realistische, wirtschaftlich tragfähige und lokal abgestimmte Lösungen für die zukünftige Wärmeversorgung entwickelt wurden.

„Die kommunale Wärmeplanung ist ein langfristiger, aber entscheidender Wegweiser für eine klimaresiliente Zukunft im Bereich der Energieversorgung“, erklärt Bürgermeister Daniel Kiefer.

Zielbild der kommunalen Wärmeplanung

Das Hauptziel der kWP ist es, fossile Brennstoffe durch umweltfreundliche Alternativen wie Geothermie, Solarthermie, Biomasse oder Abwärmenutzung zu ersetzen und gleichzeitig den Energieverbrauch insgesamt zu senken. Kommunen schaffen so nicht nur die Grundlage für eine nachhaltige Wärmeversorgung, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele und zur Steigerung der Lebensqualität vor Ort.

Basierend auf den Potenzialen wurden sogenannte Transformationsziele festgelegt. Diese Ziele beschreiben, wie die Wärmeversorgung im Jahr 2045 in der Gemeinde aussehen soll. In der zukünftigen Heizlandschaft werden die meisten Gebäude dezentral über erneuerbaren Strom versorgt (ca. 52 %) und 24 % über Wärmepumpen. Ca. 5 % der Gebäude werden dezentral mit Biomasse beheizt und 7 % der Gebäude werden zentral über einen Nah-/Fernwärmeanschluss versorgt. Zusätzlich wurde eine Sanierungsquote von 1,6 % festgelegt, um Häuser mit einer geringen Energieeffizienzklasse auf den Stand der Energieeffizienzklassen A-D zu bringen.

Maßnahmen

Es wurden folgende Maßnahmen zur Umsetzung des Wärmeplans identifiziert, die in den kommenden fünf Jahren, also bis zur Fortschreibung der Wärmeplanung, besonders priorisiert werden.

Im Bereich der Wärmenetz-Maßnahmen sollen der Aufbau neuer (Mikro-)Wärmenetze an geeigneten Standorten innerhalb der Gemeinde geprüft werden. Ziel ist es, lokale Wärmebedarfe gebündelt und effizient zu erschließen und dabei erneuerbare, möglichst gebäudenahe Wärmequellen zu integrieren. Vorgesehen sind Prüfungen für folgende Netzoptionen:

  • Wärmenetz Ehemalige Mosaikfabrik Mettlach
  • Mikrowärmenetz In der Langwiese Mettlach
  • Mikrowärmenetz Kirchenstraße Mettlach
  • Zukünftige Betrachtungsgebiete für Wärmenetze: “Freiherr-vom-Stein-Straße” in Mettlach und “Südlicher Ortskern” in Orscholz
  • Zukünftige Betrachtungsgebiete für Mikrowärmenetze: “Im Brühl” in Tünsdorf, “Feldstraße” in Saarhölzbach und “An der Kreuzkupp” in Saarhölzbach

Ergänzend zu diesen standortbezogenen Netzprüfungen werden gemeindeweit wirkende Schritte betrachtet, um die Wärmewende zu unterstützen: die Sanierung von Gebäudehüllen zur Senkung des Wärmebedarfs, der Umstieg auf alternative Energiegewinnung und der Austausch bestehender Heizsysteme sowie eine aktive Bürgerbeteiligung zur Stärkung von Akzeptanz und Mitgestaltung.

Präsentationen und weiterführende Informationen

Überblick

Im Rahmen der Umsetzung der Klimaziele des Bundes gemäß dem Klimaschutzgesetz (KSG) und des Saarländischen Klimaschutzgesetzes (SKSG) strebt die Gemeinde Mettlach ebenfalls an, bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen.

Mit dem im Jahr 2024 gefassten Beschluss, ein Klimaschutzmanagement einzuführen und ein integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen, übernimmt Mettlach gezielt Verantwortung für die Entwicklung der Gegenwart und Zukunft klimarelevanter Themenfelder. Die Konzeption wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative und mit Unterstützung des Projektträgers ZUG (Zukunft Umwelt Gesellschaft) gefördert. Der Gemeinderat hat das Konzept am 12.05.2026 beschlossen.

Bei der Erstellung der Energie- und Treibhausgas-Bilanz sowie der Potenzialanalyse wurde die Gemeinde durch den externen Dienstleister Energy Effizienz GmbH aus Lampertheim unterstützt. Des Weiteren hat das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) als Begleitung sowohl im Prozess der Maßnahmenentwicklung als auch bei der Erarbeitung der Verstetigungsstrategie mitgewirkt.

Der Leitsatz „Klimaschutz ist Heimatschutz“ bringt unser Anliegen auf den Punkt: Der Schutz unserer Heimat und ihrer einzigartigen Natur liegt uns besonders am Herzen.

„Nur wenn wir unser Klima schützen, können wir auch die Natur und Umwelt bewahren, die unsere Heimat ausmachen.“ – Bürgermeister Daniel Kiefer.

Das Konzept ist auf die spezifischen Anforderungen des Saarländischen Klimaschutzgesetzes angepasst und verfolgt das Ziel, die Treibhausgasemissionen der Gemeinde langfristig zu reduzieren.

Was ist ein integriertes Klimaschutzkonzept?

Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts wurden die Sektoren Wärme, Strom, Verkehr und kommunale Infrastruktur ganzheitlich betrachtet.

Ziel ist es, den Energieverbrauch deutlich zu senken, fossile Energieträger schrittweise zu ersetzen und die Energieversorgung langfristig auf erneuerbare Quellen umzustellen. Dabei stehen neben den ökologischen Effekten auch Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit im Fokus, um tragfähige und wirtschaftliche Maßnahmen für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Auf Basis der aus der Potenzialanalyse identifizierten Potenziale wurden zwei Szenarien betrachtet:
Das Trendszenario, das beschreibt, wie sich Energieverbrauch und Emissionen entwickeln, wenn sich die bisherigen Entwicklungen und Maßnahmen unverändert fortsetzen, und das Klimaschutzszenario, das aufzeigt, wie durch gezielte Maßnahmen und verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien eine deutliche Reduktion von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen erreicht werden kann.

Anhand dieser Szenarien wurden konkrete Maßnahmen abgeleitet, die als Grundlage für die zukünftige Ausrichtung der kommunalen Klimaschutzaktivitäten dienen.

Erkenntnisse:

Die Treibhausgasemissionen wurden auf Grundlage der ermittelten Endenergieverbräuche und unter Anwendung der Emissionsfaktoren nach BISKO-Systematik ermittelt. Im Jahr 2023 betrugen die Emissionen der Gemeinde Mettlach insgesamt rund 92.100 t CO2. Der Wärmesektor hat in Mettlach mit rund 50.700 t CO2/a den größten Anteil an den Emissionen zu verzeichnen.

Die möglichen Emissionspfade zeigen, dass die Gemeinde bei linearer Betrachtung im Zeitraum von 2023 bis 2045 jährlich rund 3.900 Tonnen CO₂-Emissionen reduzieren muss. Dieser Reduktionspfad dient dabei als Orientierung für das zukünftige Controlling der Klimaschutzmaßnahmen, wobei auch alternative Entwicklungspfade möglich sind.

Sämtliche Maßnahmen sind in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst, welcher als dynamisches Dokument fortlaufend aktualisiert wird und die weiteren Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde begleiten soll. Eine regelmäßige Überprüfung der Kennzahlen ist hierfür ausschlaggebend.

Treibhausgasemissionen nach Sektoren und Energieträgern (2023)

Emissionsreduktionspfad (Stand April 2026)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Überblick der Gesetzeslage

Im Rahmen eines umfassenden Projekts soll in den kommenden Jahren die Straßenbeleuchtung in allen Ortsteilen auf moderne, energieeffiziente und insektenfreundliche Leuchtmittel umgerüstet werden. Diese Maßnahme trägt nicht nur zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei, sondern verringert auch die Lichtverschmutzung und schafft somit eine bessere Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger.

Ein wesentlicher Partner bei diesem Vorhaben ist die Firma energis, die die Gemeinde bei der Umsetzung als erfahrener Dienstleister unterstützt.

Das Projekt zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung wird im Rahmen der Kommunalrichtlinie durch das Bundesumweltministerium und Fördermittel des Saarlandes gefördert.

Im Jahr 2009 nahm die Gemeinde Mettlach am Förderprogramm der Bundesregierung zur Erstellung eines Teilkonzepts zum Klimaschutz teil, bei dem sieben kommunale Gebäude hinsichtlich ihrer Strom- und Wärmeerzeugung auf ungenutzte Potenziale untersucht wurden.

Ziel war es, einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas- und CO2-Emissionen zu leisten.

Im Rahmen dieser Initiative ließ die Gemeinde von der K&L Ingenieurgesellschaft ein Konzept zur Energie- und Klimaschutzoptimierung erstellen. Untersucht wurden unter anderem das Rathaus, das Schloss und der Bauhof.

Das Konzept zeigte auf, dass in fast allen Gebäuden Einsparpotenziale vorhanden sind – von effizienteren Heizsystemen bis hin zu einfachen Anpassungen der Technik. Es wurde klar, dass nicht immer hohe Investitionen die größte Wirkung haben. Neben kurzfristigen Einsparmaßnahmen wurde auch der Aufbau eines strategischen Energiecontrollings empfohlen, um die Klimaschutzstrategie langfristig zu verstetigen.

Gefördert wurde das Projekt vom Forschungszentrum Jülich GmbH im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Die Gemeinde Mettlach informiert regelmäßig über die Fortschritte und Ergebnisse des Projekts.

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit     Logo Klimaschutzprojekt Projektträger Jülich

Logo Klimaschutzinitiative

Im Rahmen des Wettbewerbs „Klimaschutzkommune 2009“ der Deutschen Umwelthilfe wurde die Gemeinde Mettlach für ihre zukunftsweisende Entscheidung ausgezeichnet, die Wassererwärmung im Freibad Mettlach im Jahr 2006 auf erneuerbare Energien umzustellen. Mit dem Titel „Klimaschutzprojekt 2009“ im Bereich Energiesparen und Energieeffizienz würdigte die Jury das innovative Vorgehen.

Zu den maßgeblichen Maßnahmen gehören:

  • Der Einbau einer Pumpensteuerung, die den Energieverbrauch optimiert.
  • Die Erwärmung von Dusch- und Brauchwasser durch Röhrenkollektoren, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen.

Durch die Umstellung auf erneuerbare Energien konnte die Gemeinde Mettlach eine beeindruckende Einsparung von 63 % des Stromverbrauchs erzielen. Darüber hinaus trägt das Projekt zu einer jährlichen CO2-Minderung von 145 Tonnen bei.

Radverkehr

Der Gemeinderat hat am 1. April 2025 die Erstellung eines Radverkehrskonzepts beschlossen, um den Alltagsradverkehr zu verbessern und Verbindungen zu benachbarten Kommunen zu schaffen.

Für die Konzepterstellung wurde das Planungsbüro VAR+ aus Darmstadt beauftragt, welches ein sogenanntes „klassifiziertes Radverkehrsnetz“ für die Gemeinde entwickelt hat. Dieses umfasst Verbindungen zwischen den Ortsteilen, Anknüpfungspunkte an den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) sowie Anschlüsse an die Nachbarkommunen.

Das Netz wurde in drei Stufen unterteilt:

  • Pendlerrouten für überörtliche und besonders wichtige Verbindungen
  • Basisrouten für die Hauptwege innerhalb der Gemeinde
  • Verdichtungsnetz zur kleinteiligen Erschließung der Ortsteile.

Diese Planung legt die Grundlage für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Radverkehrsinfrastruktur in der Gemeinde Mettlach.

Das Ziel des abschließend erstellten Radverkehrskonzepts ist es, die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs zu erhöhen, die Nutzung von Fahrrädern im Alltagsverkehr zu fördern und die Gemeinde langfristig als fahrradfreundlichen Standort zu etablieren.

Das vollständige Konzept und alle relevanten Unterlagen können Sie im Folgenden über die bereitgestellten Links einsehen.

RVK – 01 – Abschlussbericht

RVK – 02 – Massnahmenkataster

RVK – 03 – Klassifiziertes Radverkehrsnetz

RVK – 04 – Massnahmenkarte

RVK – 05 – Karte touristische Radrouten

 

Auf die Räder, fertig, los! In diesem Jahr nimmt die Gemeinde Mettlach erstmalig beim deutschlandweiten Wettbewerb Stadtradeln teil. „Ziel ist es mit allen Bürgerinnen und Bürgern zusammen im Aktionsmonat das Fahrrad (oder E-Bike) so oft wie möglich zu nutzen, möglichst viele gefahrene Radkilometer zu sammeln und so ein Zeichen für mehr Radförderung und den Klimaschutz zu setzen“, so Bürgermeister Daniel Kiefer.

Worum geht es beim Stadtradeln?
Stadtradeln wird vom Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, veranstaltet. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Förderung des Fahrrades als Null-Emissions-Fahrzeug im Straßenverkehr. Als Wettbewerb konzipiert, will Stadtradeln mit Spaß und gesunder Fortbewegung Begeisterung für das Fahrrad wecken und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente bringen.

Wie funktioniert Stadtradeln?
Bürger*Innen, Kommunalpolitiker*Innen, Schulen, Vereine und Unternehmen bilden Teams und treten 21 lang für mehr Fahrradförderung und den Klimaschutz in die Pedale. Es gibt für die Gemeinde Mettlach auch ein offenes Team, in dem sich jeder anmelden kann. Es gilt, möglichst viele Kilometer beruflich und privat CO2-frei mit dem Fahrrad zurückzulegen. Am Ende werden die engagiertesten Teams und die fahrradaktivsten Kommunen und Kommunalparlamente ausgezeichnet und erhalten Preise.

Wie werden die Kilometer gesammelt?
Die gesammelten Fahrradkilometer werden sowohl für die jeweilige Kommune als auch für den Landkreis ausgewiesen. Anmelden können Sie sich über die Kampagnen-Website www.stadtradeln.de. Während der dreiwöchigen Aktionsphase buchen die teilnehmenden RadlerInnen die zurückgelegten Fahrradkilometer über das sogenannte Online-Kilometerbuch, einer internetbasierten Datenbank zur Erfassung der Radkilometer oder sie zeichnen ihre Wege direkt während der Fahrt mit der Stadtradeln-App per GPS auf. Die Ergebnisse der Teams sowie der Kommunen werden auf www.stadtradeln.de veröffentlicht, sodass sowohl Team-Vergleiche innerhalb der Kommune als auch Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen. Leistungen einzelner TeilnehmerInnen werden nicht öffentlich dargestellt. Im Vordergrund steht der Spaß, nicht das Gewinnen.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen aus der Gemeinde Mettlach sich für diesen Wettbewerb anmelden und so mithelfen, die wichtigen Ziele der Aktion Stadtradeln mehr in den Fokus zu rücken.“, sagt Bürgermeister Kiefer.

Anmelden zur Aktion selbst können Sie sich über die Webseite www.stadtradeln.de/mettlach

Wenn Sie weitere Informationen oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an den Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Tel. 06864 83 49, oeffentlichkeit@mettlach.de).

Ergebnisse der letzen Jahre:

Unsere beliebtesten Radfahrtouren im Raum Mettlach finden Sie hier.

Umweltschutz- und Naturschutz

Vorname Name Adresse NSB im Ortsteil Telefon
Reimund Jäger Zum Bildstock 2 Orscholz 06865-1356
Kurt Robinius Franz-Altmeyer-Straße 43a Tünsdorf 06868-808
Markus Schreiner Trierer Straße 36 Weiten 0151/15227126
Heinz Zender Dreisbacher Straße 21 Nohn 06868-447
Björn Fischer Zur Niederhaardt 6a Faha 06865-180332
Erich Behr Laurentiusweg 8 Wehingen 06865-8662
Patrick Gasper Marienstraße 1  Saarhölzbach + Mettlach  06864 – 6529711
Maximilian Bechtel Zum Grünert 4 Dreisbach 0171-2349267
Karl-Heinz Zehren Odilienstraße 33a Bethingen 06868-313