Mit einem gemeinsamen Fototermin in Düppenweiler ist vergangene Woche das grenzüberschreitende Projekt „GD-GR – Green Deal in der Großregion“ offiziell gestartet. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen sowie Projektpartner kamen zusammen, um den Beginn der Zusammenarbeit sichtbar zu machen.
Im Rahmen des Interreg-A-Großregion-Projekts arbeiten mehrere saarländische Städte und Gemeinden – darunter auch die Gemeinde Mettlach – gemeinsam daran, die Ziele des europäischen Green Deals auf kommunaler Ebene umzusetzen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Themen erneuerbare Energien, Wasserstoff sowie die Stärkung nachhaltiger und klimafreundlicher Strukturen in der Region.
Der Fototermin bot zugleich Gelegenheit zum Austausch zwischen den beteiligten Kommunen und Projektverantwortlichen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Rolle der Städte und Gemeinden bei der Umsetzung der Energiewende ist. Als bürgernächste Ebene tragen sie maßgeblich dazu bei, Akzeptanz zu schaffen, Informationen zu vermitteln und konkrete Maßnahmen vor Ort anzustoßen.
Ziel des Projekts ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion weiter auszubauen und gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Dazu gehören unter anderem Bürgerdialoge, Informationsveranstaltungen sowie Bildungsangebote rund um Klimaschutz und Energiewende.
Der Auftakt in Düppenweiler unterstreicht das gemeinsame Engagement aller Beteiligten, die Herausforderungen des Klimawandels aktiv anzugehen und die Region zukunftsfähig aufzustellen.
Über das IZES:
Die IZES gGmbH ist eine führende vom Saarland geförderte anwendungsorientiert und systemisch agierende außeruniversitäre Forschungseinrichtung im Bereich der Energie- und Stoffstromanalyse. Aus dem Herzen des Saarlandes heraus, in der Landeshauptstadt Saarbrücken, bearbeitet das IZES seit über 25 Jahren transdisziplinäre (inter-)nationale Forschungsprojekte, um nachhaltige und klimaneutrale Energie- und Stoffstromsysteme auf lokaler und regionaler Ebene zu schaffen, die auch unter sehr schwierigen und sich verändernden Rahmenbedingungen widerstandsfähig bleiben. Das Team des IZES zählt derzeit rund 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die erfolgreich an praxisorientierten Lösungen im Rahmen eines jährlichen Projektforschungsvolumens von rund 4 Mio. € an der Umsetzung der Energiewende arbeiten.
Über der Interreg A Großregion Vorhaben GD-GR – Green Deal in der Großregion (INTGR1500273):
Regionale Unterschiede bei der Energieversorgung, sprachliche und regulatorische Hürden sowie ein uneinheitliches Bewusstsein der Bevölkerung für die Notwendigkeit der Energiewende erschweren die Umsetzung des Green Deals in der Großregion. Das Projekt GD – GR adressiert diese Herausforderungen indem es die breite Öffentlichkeit, insbesondere durch die Unterstützung der teilnehmenden Städte und Kommunen der Großregion, unabhängig und allgemeinverständlich zum Einsatz erneuerbarer Energien und der Rolle von Wasserstoff in vielfältiger Weise informiert, kommunale Netzwerke aufbaut sowie langfristig dringend benötigte Fachkräfte ausbildet.
Das Projekt entwickelt neue Lehrinhalte als Grundlage für einen transnationalen Studiengang zu erneuerbaren Energien und Wasserstoff, speziell zugeschnitten auf die Großregion. Allgemeinverständlich aufbereitet, und angepasst an eine möglichst breite Zielgruppe wird dieses Wissen bei lokalen und transnationalen Veranstaltungen, gemeinsam mit den am Projekt beteiligten Kommunen und weiteren strategischen Partnern, weitergegeben und über eine digitale Informationsplattform zugänglich gemacht. Dieser grenzüberschreitende Ansatz rückt die komplexen Herausforderungen des Klimawandels sowie mögliche Lösungsansätze in den Fokus der Bürger und Bürgerinnen und unterstützt dadurch die Akzeptanz für und die Umsetzung des Green Deals in der Großregion.



