„Mit Hopfen und Malz, von Waldgeist bewacht, wird heut das Hubertusbräu neu entfacht.“ Diese und viele weitere zünftige Brausprüche gaben die Paten dem im Braukessel wartenden Sud mit auf den Weg, bis er pünktlich zum Hubertustag am 3. November als fertiger „Hubertus-Bock“ angezapft werden kann. Traditionell hatte die Jagdgenossenschaft Mettlach unter Leitung von Jagdvorsteher Bürgermeister Daniel Kiefer und seinen Stellvertreter Markus Schreiner zu diesem Brauch in die Mettlacher Abtei-Brauerei eingeladen.

Unter den feierlichen Klängen des Jagdhornbläsercorps Merzig unter der Leitung von Hornmeister Andreas Hirtz begrüßte der Jagdvorstand die anwesenden Jagdgenossen und Gäste. Zu diesen zählten in diesem Jahr unter anderem Sebastian Thul, Staatssekretär im saarländischen Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, sowie Brauereichefin Anke Schorn, die Mettlacher Bierkönigin Jenny, die evangelische Pfarrerin Andrea Zarpentin und Hegeringleiter Karl Weckbecker.

Sobald der Sud im Braukessel die richtige Temperatur erreicht hatte, gaben die Braumeister das Startsignal: Nacheinander traten die Braupaten an den Kessel, um die Zutaten beizugeben und dem Bockbier mit eigens verfassten Sprüchen und Reimen eine störungsfreie Reifezeit und ein kräftiges Aroma zu wünschen. Zum Abschluss sprach Jagdvorsteher Daniel Kiefer allen Mitwirkenden und dem Team der Abtei-Brauerei seinen Dank für die Pflege dieser gelebten Tradition aus.

Den „Hubertustag“ am Dienstag, 3. November 2026, jetzt schon vormerken:

  • 17:30 Uhr: „Hubertusmesse“ in der katholischen Pfarrkirche St. Hubertus in Weiten, musikalisch begleitet vom Jagdhornbläsercorps Merzig.
  • ab 19:00 Uhr: „Hubertusfest“ mit offiziellem Fassanstich des 13. Hubertus-Bockbieres in der Mettlacher Abtei-Brauerei, musikalisch umrahmt vom Musikverein 1883 Orscholz e. V.